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Kreuznacher Stadtwerke sichern optimale Versorgung mit Trinkwasser

Die Hitzewelle ist im Gange und während der heißen Temperaturen ist es ganz normal, öfters am Tag zu duschen oder auch mal das heimische Planschbecken zu füllen. Die Rekordmenge für Bad Kreuznach in Höhe von 17.000 Kubikmetern Wasser an einem Tag (aus dem Jahr 2017) wurde bereits am vergangenen Mittwoch mit über 18.000 Kubikmetern Wasser übertroffen.

In manchen Regionen von Deutschland wird bereits bei solchen Hitzeperioden das Trinkwasser knapp, mit der Folge, dass die Bevölkerung zum Beispiel kein Wasser mehr für den Garten nutzen darf.

Wie ist der örtliche Versorger – die Kreuznacher Stadtwerke – aufgestellt? Wird das Trinkwasser knapp? Die Kreuznacher Stadtwerke versorgen täglich über 73.000 Menschen in der Region, stets optimal und ausreichend mit Trinkwasser in einwandfreier, sauberer Qualität.

Diplom-Ingenieur Helmut Lauff, verantwortlich für die Wasserversorgung der Kreuznacher Stadtwerke, sagt: „Wir können unsere Brunnen an heißen Tagen länger betreiben, die an normalen Tagen nur etwa zehn Stunden am Tag laufen. Damit kann der erhöhte Wasserbedarf abgedeckt werden. Trotzdem sollte man sorgsam mit der Ressource Wasser umgehen.“

Die Kreuznacher Stadtwerke setzen auf eine flächige Vernetzung aller Rohwasserquellen, deren Erträge zentral im Wasserwerk Stromberger Straße ankommen. Nach der Aufbereitung der Rohwässer werden von dort aus die Haushalte beliefert, wobei 23 Behälter als Zwischenspeicher dienen. Das notwendige Rohwasser kommt aus 34 Brunnen und 25 Quellen.

Stetig investieren die Stadtwerke in das Versorgungsnetz, um es immer auf dem neuesten Stand der Technik zu halten. Neben der normalen Wartung, werden Pumpen und Wasserleitungen erneuert, Brunnen regeneriert und Abwehrbrunnen im Industriegebiet betrieben, um das angrenzende Wasserschutzgebiet zu schützen. Selbstverständlich wird auch die Aufbereitungstechnik modernisiert, zuletzt die Enthärtungsanlage im Wasserwerk Stromberger Straße, die seit 2012 die Haushalte mit weicherem Wasser versorgt.

Das letzte Großprojekt der Kreuznacher Stadtwerke war 2017. Da wurden die Gemeinden der ehemaligen Verbandsgemeinde Bad Münster am Stein-Ebernburg über rund fünf Kilometer neu verlegte Leitungen an das Wasserwerk in der Stromberger Straße angeschlossen. Des Weiteren wurde Steuerungstechnik modernisiert und Pumpwerke erneuert, alles zusammen eine Investition von etwa 1,5 Millionen Euro, um diesen Kunden nun auch weicheres Wasser mit 12 Grad deutscher Härte zu liefern. Denn das spart Spül- und Waschmittel, schont die Haushaltsgeräte vor Verkalkung und damit natürlich auch die Umwelt.

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